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04. Modul „Anti-Mengenrabatt“

Kurz erklärt:



Länger erklärt: Großhändler lassen größere Mengen fahren und verdienen daher je Einheit mehr als kleine Händler. Das ist auch ok so, sie machen ja mehr – einen zusätzlichen Mengenrabatt brauchen sie dann aber nicht mehr. Im Gegenteil, kleine und neu einsteigende Händler mit höheren Belastungen pro Einheit brauchen einen Anti-Mengenrabatt, um auf vergleichbare Spannen zu kommen. Übertreiben darf man das jedoch nicht, sonst fahren zig kleine Händler jeweils separate Touren (was unserem Modul „Transporte“ widersprechen würde). Der Anti-Mengenrabatt muss daher so feineingestellt werden, dass neu einsteigende und kleine Händler ausreichend unterstützt werden, aber eben nicht zuviel. Aktuell zweigen wir von jeder Flasche 1 Cent ab und zahlen für maximal ein Viertel der Gesamt-Jahresmenge 4 Cent je Flasche / 96 Cent je Kasten.


Dieses Modul dient nicht nur der direkten Unterstützung kleiner Händler, sondern zielt darüber hinaus auf den Markt insgesamt. Denn: Auch in der Getränkebranche entwickelt sich die Anbieterkonzentration laufend weiter, es entstehen immer weniger und immer größere Hersteller sowie Händler. Hat ein Unternehmen erst einmal eine Größe erreicht, die z.B. ein eigenes Logistiknetzwerk oder starke Marktmacht für Verhandlungen ermöglicht, ist es für kleinere Wettbewerber enorm schwierig mitzuhalten.







Premium versucht unter anderem durch das Modul „Anti-Mengenrabatt“, gezielt die Chancen für kleine Händler zu verbessern und der Anbieterkonzentration damit entgegenzuwirken. Darüber hinaus sind auch die Produkte Premium-Cola und Premium-Bier für sich betrachtet gegenläufig aufgestellt: wir nutzen kleine, bisher nur regional aktive Hersteller für unsere Produkte und erschließen ihnen durch (Internet-)Kommunikation sowie durch das mittlerweile vorhandene überregionale Händler- und Logistiknetzwerk einen nationalen oder sogar internationalen Markt (Österreich, Schweiz). Allein hätten sie das evtl. nicht geschafft - aber wenn die Struktur erst einmal steht, kann man wiederum anderen kleinen Herstellern nach Kräften helfen, was wiederum der Chancengleichheit dient und durch unsere Kooperationen umgesetzt wird …