>
10. Arbeitsmodul "Not-Lieferung"

Wir vereinbaren mit Getränkehändlern in aller Regel ein Zahlungsziel von zwei Wochen. Premium zahlt bei den Lieferanten sofort, wir müssen also je nach Menge einiges zwischenfinanzieren. Die Abstände zwischen den Lieferungen sind fast immer wesentlich länger als zwei Wochen - wenn ein Händler uns dennoch die Bezahlung von einer oder zwei Lieferungen schuldig bleibt und eine weitere bestellt, kann diese bei zu hohem Risiko für Premium abgelehnt werden. Das hängt natürlich von der Größe des Händlers ab, sodass kleine automatisch weniger "Druck" bekommen als große.

 

Durch abgelehnte Lieferungen würden wir aber letztlich Läden von der Versorgung abschneiden und Kunden auf dem Trockenen sitzen lassen - deshalb versuchen wir in solchen Fällen (2010 war der erste), diese Kunden vorübergehend direkt zu beliefern. Wenn der Händler seinen Verpflichtungen nachgekommen ist, stellen wir die direkten Lieferungen natürlich ein und übertragen den Kunden wieder an den Händler.