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12. Arbeitsmodul "Keine Termine"

Die Arbeit von Spediteuren und Händlern ist vielfältigen äußeren Einflüssen unterworfen – ersteren wird z.B. durch die jeweils aktuelle Wetter- und Verkehrslage inkl. Baustellen, Staus usw usf. das Leben schwergemacht, sodass die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten durchaus zum Problem werden können. Eingehalten werden müssen sie natürlich trotzdem, aber mit möglichst wenig negativen Folgen für den Spediteur ...

 

Angenommen, man wartet als LKW-Fahrer zwei Stunden an einer Ladestelle, gerät dadurch in den Feierabendverkehr und verliert eine weitere Stunde, schon ist die Heimfahrt in den Norden nicht mehr innerhalb der erlaubten Lenkzeit zu schaffen - also gilt es erstmal zu schlafen, wofür ein Parkplatz gefunden werden muss was auch nicht immer sofort klappt ... In jedem Fall ist schnell ein halber Tag verloren, es gibt aber nicht mehr Geld für die Tour, und die Kosten des LKW laufen parallel weiter. Bei Händlern ist es ähnlich, mehrere Liefer-Termine in Reihe bedeuten einfach dass man z.B. den sechsten nicht mehr fest zu einer bestimmten Zeit zusagen kann.

Hinzu kommt dann, dass einige Kunden o.g. Zusammenhänge nicht einsehen wollen, feste Anliefer-Termine vorgeben und meckern oder die Rechnung kürzen falls ein Termin nicht klappt. Wir geben unseren Spediteuren und Händlern nie feste Termine, außer es steht z.B. ein Festival an. Auch dann würden wir aber Verzögerungen durch äußere Einflüsse problemlos akzeptieren.