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2016.08.31 (Studienprojekt) Das Kollektiv Premium als alternative Organisationsform – gesundheitsförderlich oder -schädlich? Eine Analyse der Organisation und deren Wirkung auf Gesundheit.


Dieses Studienprojekt dreier Studentinnen des Masterstudiengang Human Resource Management / Personalpolitik an der Uni Hamburg beschäftigt sich ausschließlich mit Premium und der Gesundheit der Kollektivisten und ist daher sehr lesenswert für alle bei Premium Beteiligten.


Das Fazit ist vielschichtig: in manchen Bereichen (Sinnhaftigkeit der Arbeit, freie Zeiteinteilung) sorgen die Arbeitsbedingungen bei Premium für bessere Bedingungen für die Gesundheit der Kollektivisten und in anderen Bereichen (z.B. Überlastung, keine klaren Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben) sind die Arbeitsbedingungen dagegen eher gesundheitsschädlich. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die individuelle Fähigkeit zum Selbstmanagement eine wesentliche Rolle spielt. Weiterhin beeinflussen strukturelle Gegebenheiten, sowie Werte und Einstellungen die Gesundheit der Kollektivisten. Allerdinge schließen die Studentinnen ihre Arbeit mit der Aussage, dass aufgrund des Zusammenwirkens diverser Faktoren Komplexität entsteht und somit keine eindeutige Aussage, ob die Organisationsform gesundheitsförderlich oder gesundheitsschädlich ist, getroffen werden konnte.


Kontakt: Miriam Schnell & Leslie Riege & Carolin Weiss / Download