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2012.04.01 (Bachelorarbeit) Solidarische Ökonomie - Verharren in Nischenposition oder reales Bedrängnis für das herrschende Regime?


"Bei der Reflektion der Aussagen ergibt sich ein Paradoxon. Auf der einen Seite würde die Vergrößerung von Premium gleichzeitig die Machtstellung am Markt vergrößern. Eine verstärkte Einflussnahme der solidarischen Wirtschaftsweise und das Vorantreiben des Systemwandels wären die Folge. Auf der andern Seite ist gerade eine solche Vergrößerung durch die Koordinations- und Steuermethoden eines solidarischen Unternehmens wie Premium nur langsam und bedingt möglich.


Infolgedessen ist abzuleiten, dass die Strukturen und Bedingungen der vorherrschenden Marktstrukturen einen Hinkelstein für eine Solidarische Ökonomie darstellen. Korreliert die Größe eines Unternehmens mit der Einflussmöglichkeit desselben, scheint ein Regimewechsel eher unwahrscheinlich, wenn nicht sogar unmöglich. Das Paradoxon macht sichtbar, dass neben einer Verbreitung solidarischer Praktiken die Veränderungen der Strukturen essentiell ist, um einen Regimewechsel zu ermöglichen." - das können wir nur unterschreiben :-)


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