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Kaffee

Aus PremiumWiki

Warum ist Premium-Kaffee anders?

   *Kollektiv, keine klassische Firmenstruktur
   *Premium-Kaffee arbeitet nach Premium-Betriebssytem¹
       *keine Gewinnorientierung
       *keine Werbung
       *möglichst umweltfreundliche Verpackung
       *transparente und einheitliche Lohngestaltung
       *Arschlochfreie Kette

siehe www.premium-cola.de/betriebssystem

Warum ist Premium-Kaffee so teuer?

Wir kalkulieren unsere Produkte anders als konventionelle Firmen. Nicht ein möglicher Markt-Zielpreis ist Auslöser für die Kalkulation, sondern die Berechnung des Zielpreises auf Grund der Kosten, wenn alle in der Kette fair bezahlt werden sollen. Nachhaltigkeitsfaktoren wie eingeplante Umweltcents beeinflussen den Preis nach oben.

Andere Kostenstellen wie Werbung sucht man in unserer Kalkulation dagegen vergeblich, da wir speziell auf aufdrängende Werbung verzichten (dieses Faltblatt ist schon eine Gratwanderung bei uns). Nach oben geht der Preis auch, weil wir nur geringe Mengen produzieren. Letztendlich handelt es sich aber auch um eine hervorragende Qualität der Rohstoffe, die bezahlt werden will. Man könnte kurz sagen: so viel MUSS ein guter Kaffee kosten, sonst hängt was schief...


Ist Premium-Kaffee BIO?

Alle Teilnehmer der Produktion unseres Kaffees vom Bauern bis zum Röster arbeiten nach den Prinzipien unseres Betriebssystems. Die Bauern verwenden keine chemischen Spritz- und Düngemittel und achten auf nachhaltige Landwirtschaft. Hierfür werden die Bauern und der Röster regelmäßig extern zertifiziert und kontrolliert. Um unseren Premium-Kaffee mit dem EU-Bio-Siegel auszeichnen zu können, müsste der gesamte Produktionsweg der Bohnen gesondert aufgezeichnet werden, was z.B. bei den beteiligten kleinen Kooperativen technisch und finanziell sehr schwer wäre und das Produkt unnötig verteuern würde.

Ist Premium-Kaffee fair gehandelt?

Wenn man dafür den Richtpreis der Fairtrade Labeling Organizations (FLO) als Maßstab nimmt: Ja! Über unseren Röster Quijote-Kaffee zahlen wir den Kaffeebauern nämlich das Andernhalbfache des FLO-Preises. Da das Quijote-Kollektiv jedoch der Meinung ist, dass ein wirklich gerechter Handelspreis noch höher liegen müsste (und aktuell von niemandem am Markt bezahlt wird), haben sie sich dagegen entschieden, ihren Kaffee als "fair" anzupreisen und somit auch auf das Fairtrade-Siegel vom Verein TransFair verzichtet, obwohl wir die Kriterien dafür teilweise sogar übertreffen!


Wer ist Quijote-Kaffee?

Wie Premium ist auch Quijote-Kaffee ein Kollektiv. Alle Mitglieder sind gleichberechtigt und erhalten den gleichen Lohn. Ebenso teilt Quijote-Kaffee die gleichen Ansätze wie Premium bezüglich fairem Behandeln aller im Produktionsprozess und größtmöglicher Transparenz. Hierzu veröffentlicht Quijote-Kaffee² sowohl die Preiskalkulation als auch die Kaufverträge des Rohkaffees, so dass jeder nachprüfen kann wie viel er für was bezahlt.Der Rohkaffee wird ausschließlich im direktem Handel mit basisdemokratisch organisierten kleinbäuerlichen Kooperativen bezogen. Für diese wie auch für Quijote-Kaffee ist dabei der nachhaltige und unbehandelte Anbau selbstverständlich. Quijote-Kaffee ist zwar eine junges Kollektiv (Gründung Ende 2010), setzt aber seit dem Maßstäbe in der deutschen Spezialitätenkaffeebranche, auch in Sachen Qualität. Der Gründer Andreas Felsen importiert bereits seit 1998 Kaffee und röstet seit 2003 selbst. Durch die Auswahl sehr guter Bohnen in Kombination mit individueller Röstung jedes einzelnen Kaffees erreichen die fachkundig entwickelten Mischungen eine sehr hohe Qualität. Vielen Dank an dieser Stelle an Quijote-Kaffee, ohne sie könnten wir sicherlich keinen Premium-Kaffee anbieten!


Warum vertrauen?

Schwieriges Thema, denn wir haben keine wirklichen Beweise dafür, dass wir innerhalb unseres Premium-Betriebssystems alles dafür tun, möglichst fair und korrekt in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales zu handeln. Wir leben aber in unseren weiteren Projekten Premium-Cola und Premium-Bier schon seit sieben Jahren erfolgreich vor, wie wir uns ein Auftreten am Markt unter unserem Betriebssystem vorstellen. Permanent hinterfragen wir unser wirtschaftliches Handeln. Ständig werden wir sowohl von außer- als auch von innerhalb des Kollektivs zu Korrekturen oder Verbesserungen angeregt. Wir können Dokumente vorweisen, die die Zahlung überhalb des Fairtrade-Lohns nachweisen, außerdem gibt es Videos, Reiseberichte und Bilder über Besuche bei den Kooperativen vor Ort.

Haben wir noch irgendwas vergessen?

Ach ja: Warum ist Premium-Kaffee eigentlich so lecker?

Wahrscheinlich liegt es vor allem an der vorzüglichen Qualität der Rohstoffe sowie der individuellen und fachkundigen Röstung durch Quijote-Kaffee. Die Zusammenstellung der Sorten ist ebenfalls gründliche Kaffee-Sommelier-Arbeit unseres Rösters. Aber auch das Wissen um die gerechte Bezahlung der Bauern sowie der vollkommen alternative Wirtschaftsansatz tragen mit Sicherheit dazu bei, dass man unseren Kaffee so genießen kann.


Es gibt also viele gute Gründe, warum wir unseren Kaffee so lieben!

Autoren: Boris, Florian, Sebastian